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Homepage des Lehrstuhls

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Platine mit vier Türmen aus Lötzinn. Die Türme bestehen je aus 14 aufeinandergestapelten Lötzinnkugeln und sind 200µm hoch. Die Kugeln hatten einen Durchmessen von 60µm.

Die moderne Mikroelektronik erlaubt die Realisierung immer komplexerer Funktionen in hochintegrierten elektronischen Schaltungen. Neben schnellen digitalen Funktionen werden immer häufiger ganze Systeme auf einem Chip integriert. Diese können auch Sensoren, analoge Verstärker, Filter, Analog-Digital-Wandler etc. enthalten. Ohne solche auf eine spezielle Anwendung hin hochoptimierte Chips und Systeme sind heute viele Hardwareprojekte nicht realisierbar.

Am Lehrstuhl für Schaltungstechnik und Simulation werden unter Anderem die technologischen und schaltungstechnischen Grundlagen vermittelt, die zum Design von gemischt analog/digitalen Chips notwendig sind. Eine wichtige Basis für leistungsfähige Designs bildet das genaue Verständnis und die sorgfältige Charakterisierung der Grundbauelemente und der parasitären Effekte in Mikrochips. Ein wichtiges Werkzeug zur Vorhersage der Schaltungseigenschaften ist neben der mathematischen Modellierung die präzise analoge Simulation. Zur Implementierung der Chips wird komplexe, professionelle Entwicklungssoftware eingesetzt. Der Designzyklus wird durch den Vergleich der im realen Chip erreichten Kenngrößen mit den erwarteten Werten geschlossen.

Zusammen mit dem Lehrstuhl für Rechnerarchitektur wird hier das Vertiefungsfach 'Hardwareentwurf' angeboten.

Die Forschungsaktivitäten liegen zur Zeit im Bereich der Auswertung und Verarbeitung von Sensordaten, insbesondere von Detektoren zum Nachweis von Röntgenstrahlung, Licht oder geladenen Teilchen. Zum Einsatz kommen die Chipentwicklungen in der Forschung, der Medizintechnik oder in industriellen Anwendungen.


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